Antworten vor dem ersten Schritt

Fragen zur Pilotenausbildung.

Von den Voraussetzungen für den PPL bis zum modularen Airline-Weg: Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, nach Ihrem Ausbildungsziel sortiert.

Privatpilot · PPL(A)

Kann ich die PPL-Ausbildung berufsbegleitend machen?

Eine modulare Planung lässt sich mit Beruf oder Studium abstimmen. Entscheidend sind regelmäßige Lern- und Flugtermine. Ihre konkrete Verfügbarkeit und die verfügbaren Trainingsfenster klären wir vor der Anmeldung.

Sind 45 Flugstunden ein garantierter Festumfang?

Nein. 45 Stunden sind das gesetzliche Minimum für den regulären PPL(A)-Ausbildungsweg. Prüfungsreife und individuelle Vorerfahrung entscheiden über den tatsächlichen Trainingsbedarf.

Kann ich nach dem PPL Berufspilot werden?

Ja, der PPL(A) kann den Anfang einer modularen Laufbahn bilden. Danach kommen unter anderem Flugerfahrung, Theorie, Instrumentenflug und CPL-Ausbildung hinzu. Eine PPL-Lizenz allein berechtigt nicht zum beruflichen Fliegen.

PPL oder LAPL: Was ist für mich sinnvoll?

Das hängt von Ihrem Flugziel ab. Der PPL bietet den direkteren Anschluss an weiterführende Berechtigungen und die modulare Berufsausbildung. Die LAPL hat einen engeren Berechtigungsrahmen. Unser Vergleich erklärt die Unterschiede; ein LAPL-Kurs ist damit nicht automatisch als APEA-Angebot zugesagt.

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Berufspilot · CPL(A)

Brauche ich vor dem CPL-Kurs schon 200 Flugstunden?

Nicht zwingend. Im regulären modularen Weg sind vor Beginn der praktischen Ausbildung 150 Stunden mit vorgeschriebenen Erfahrungsanteilen erforderlich; für die Lizenzerteilung gelten mindestens 200 Stunden und weitere Anforderungen. Ihr Flugbuch wird dafür im Detail geprüft.

Kann ich direkt ohne PPL in diesen CPL-Lehrgang einsteigen?

Nicht in den hier beschriebenen modularen CPL-Weg. Ohne Vorerfahrung beginnen Sie mit der Privatpilotenausbildung und bauen anschließend die erforderliche Erfahrung auf. Integrierte Lehrgänge sind davon zu unterscheiden.

Ist ein Arbeitsplatz Teil der Ausbildung?

Nein. Eine Lizenz ist eine Qualifikation, keine Einstellungszusage. Arbeitgeber können zusätzliche Anforderungen, Auswahlverfahren und Trainings vorsehen.

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Airline-Weg · ATPL modular

Erhalte ich am Ende der Grundausbildung die volle ATPL?

Nicht automatisch. Der umgangssprachliche „Frozen ATPL“-Stand ist von einer erteilten ATPL(A) zu unterscheiden. Die volle Lizenz setzt unter anderem mindestens 1.500 Stunden mit festgelegten Erfahrungsanteilen sowie weitere Voraussetzungen und eine praktische Prüfung voraus.

Kann ich meinen PPL in einen modularen ATPL-Weg einbringen?

Ja. Vorhandene Lizenzen, Berechtigungen und Flugerfahrung sind die Grundlage Ihrer individuellen Planung. Welche Ausbildung angerechnet werden kann, wird anhand der Nachweise und der geltenden Regeln geprüft.

Sind MCC, UPRT und Type Rating immer im Preis enthalten?

Nein. Das muss im jeweiligen Angebot ausdrücklich stehen. Fordern Sie eine Aufstellung der enthaltenen Module, Anbieter, Trainingsorte, Nebenkosten und etwaiger Anschlussausbildungen an.

Bietet eine modulare Ausbildung eine Airline-Jobgarantie?

Nein. Ausbildung und Einstellung sind getrennte Vorgänge. Airlines führen eigene Auswahlverfahren durch und können zusätzliche Qualifikationen verlangen.

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Instrumentenflug · CB-IR

Ist CB-IR eine eingeschränkte IR?

CB-IR bezeichnet den kompetenzbasierten Ausbildungsweg zur IR(A). Die erworbenen Rechte ergeben sich aus der ausgestellten Berechtigung, nicht aus einer beliebig vereinfachten Ausbildung.

Ersetzt die MEP-Berechtigung ein Multi-Engine IR?

Nein. MEP beschreibt die Klassenberechtigung für mehrmotorige Kolbenflugzeuge. Instrumentenflugrechte müssen gesondert erworben beziehungsweise erweitert werden.

Kann vorhandene Instrumentenerfahrung angerechnet werden?

Mögliche Anrechnungen hängen von dokumentierter Erfahrung, einer Kompetenzbeurteilung und den geltenden Vorgaben ab. Bringen Sie Nachweise mit; eine pauschale Anrechnungszusage ohne Prüfung wäre nicht belastbar.

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Mehrmotorig · MEP

Auf welchem Flugzeug findet das MEP-Training statt?

Die hier vorgestellte MEP-Ausbildung nutzt die Piper PA-34 Seneca D-GOSR. Flugzeug- und Terminverfügbarkeit werden bei der konkreten Planung bestätigt.

Darf ich mit MEP automatisch IFR fliegen?

Nein. Dafür benötigen Sie die entsprechende Instrumentenflugberechtigung. Die MEP-Klassenberechtigung und ein mehrmotoriges IR sind unterschiedliche Qualifikationen.

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Turboprop · SET

Was für ein Flugzeug ist die D-EEUN?

Die D-EEUN ist eine Cessna Silver Eagle, ein einmotoriges Turboprop-Flugzeug. Sie ist nicht die Piper Seneca der MEP-Ausbildung und auch keine Piper Malibu.

Wie viele Stunden SET-Training benötige ich?

Das wird anhand Ihrer vorhandenen Qualifikationen, des anwendbaren Ausbildungsprogramms und des Trainingsbedarfs festgelegt. Eine pauschale Mindeststundenzusage ohne Prüfung Ihres Ausgangspunkts wäre nicht sinnvoll.

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Nachtflug · NVFR

Darf ich mit NVFR auch nach Instrumenten fliegen?

Nein. Die Nachtflugberechtigung erweitert die Rechte für Sichtflüge bei Nacht. Für IFR benötigen Sie die entsprechende Instrumentenflugberechtigung.

Kann ich Nachtflug mit meinem weiteren Ausbildungsweg verbinden?

Ja. Bei einem geplanten CPL- oder Instrumentenflugweg ist es sinnvoll, die Nachtflugausbildung in die Gesamtplanung einzubeziehen. Die konkrete Reihenfolge richtet sich nach Ihren Voraussetzungen.

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Was kostet meine Ausbildung?

Das richtet sich nach dem Ausbildungsweg, Ihren vorhandenen Qualifikationen und dem vereinbarten Umfang. Die Kostenhilfe erklärt, welche Positionen in ein vollständiges Angebot gehören.

PPL-Kosten im Überblick →
APEA Training · Flughafen Stuttgart

Lassen Sie uns Ihren nächsten Schritt planen.

Erzählen Sie uns von Ihrem Flugziel, Ihrer Erfahrung und Ihrem Zeitrahmen. Wir besprechen mit Ihnen den passenden Ausbildungsweg.